Mein Lesemonat Februar 2023

Der Februar war ein kurzer Monat und ist jetzt auch schon wieder eine Weile vorbei – die Zeit rennt einfach! Dennoch möchte ich natürlich noch auf die 6 Bücher zurückblicken, die ich in diesem Monat  gelesen habe.

Buchcover Juli Zeh Simon Urban Zwischen Welten
(Copyright: Luchterhand Literaturverlag)
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In den Lesemonat gestartet bin ich, wie schon in den letzten Lesemonat bzw. in das Lesejahr, mit Juli Zeh. Ihr neuestes Buch „Zwischen Welten“, das sie zusammen mit Simon Urban verfasst hat, könnte aktueller nicht sein und bietet viel Zündstoff. Ich schwankte zwischen Kopfschütteln und Identifikation, fühlte mich manchmal ertappt, oft auch befremdet. Meine vollständige Rezension könnt ihr hier nachlesen.


Buchcover Kristina Hauff In blaukalter Tiefe
(Copyright: hanserblau)
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Auf „In blaukalter Tiefe“, das neue Buch von Kristina Hauff, hatte ich mich sehr gefreut, nachdem „Unter Wasser Nacht“ eines meiner absoluten Lesehighlights der letzten Jahre war. Wieder einmal bin ich durch die Seiten geflogen, aber vielleicht lag es an der sehr hohen Messlatte, die der Vorgänger-Roman nun mal für mich gesetzt hatte, dass ich am Ende nicht genauso überzeugt von „In blaukalter Tiefe“ war. Dennoch definitiv ein lohnendes Leseerlebnis! Und zweifellos auch das schönste Cover des Monats. 🙂

Thalia
(*)
Buchcover Heidi Furre Macht
(Copyright:  DuMont Buchverlag)
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„Macht“ von der norwegischen Autorin Heidi Furre (übersetzt von Karoline Hippe) ist ein wichtiger Beitrag zum Thema sexuelle Gewalt und Rückeroberung des eigenen Selbst der Menschen, denen sie widerfahren ist. Ihre Protagonistin Liv wehrt sich nach einer Vergewaltigung entschieden gegen die Opferrolle und steht damit für Selbstbestimmung und eine Auseinandersetzung mit dem, was geschehen ist, um die Deutungshoheit darüber zu behaupten. Keine einfache, aber eine sehr nachhaltige Lektüre.

Buchcover Anna-Maria Caspari Ginsterhöhe
(Copyright:  Ullstein Taschenbuch)
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Ich mag historische Romane, gerade, wenn sie in der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen spielen – findet man darin doch erschreckend oft Parallelen zum heutigen Geschehen. „Ginsterhöhe“ versprach mir einen weiteren Ausflug in diese Zeit, konnte mich aber leider nicht ganz so packen wie einige andere Bücher, die ich bereits über diese Epoche gelesen habe. Schade, hier wäre mehr drin gewesen – zumal die Geschichte auf Tatsachen beruht und die reale Geschichte eines Eifeldorfs erzählt, das heute nur noch als Wüstung existiert.

Buchcover Karin Kuschik 50 Sätze, die das Leben leichter machen
(Copyright:  Rowohlt Verlag)
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Und dann habe ich in diesem Monat noch zwei Sachbücher oder, genauer gesagt, Ratgeber gelesen, aus denen ich sehr Unterschiedliches mitgenommen habe. An beide hatte ich hohe Erwartungen, weil ich viel Positives darüber gehört hatte, aber zumindest „50 Sätze, die das Leben leichter machen“ von Karin Kuschik konnte ich leider nicht ganz so viel abgewinnen, wie ich mir erhofft hatte. Wiederholte „Aha“-Effekte oder ein Wiedererkennen der verschiedenen beschriebenen Situationen blieben bei mir beim Lesen leider aus, sodass es vielleicht einfach nicht das richtige Buch für mich war. Anderer Leser*innen können damit sicher mehr anfangen.


Buchcover James Clear Die 1%-Methode
(Copyright: Goldmann Verlag)
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Stärker abgeholt fühlte ich mich hingegen von James Clears „1%-Methode“, auch wenn ich die deutsche Übersetzung des Titels nicht ganz gelungen finde. Im englischen Original heißt das Buch „Atomic Habits“, und das sagt für meine Begriffe viel besser aus, worum es eigentlich geht: Die Etablierung vieler kleiner (guter) Gewohnheiten, die miteinander verflochten ein ganzes Netzwerk ergeben, das das eigene Leben verbessern kann. Davon abgesehen hat mir das Buch sehr gut gefallen, auch wenn es stilistisch ein „typisch amerikanischer“ Ratgeber mit vielen Wiederholungen ist. Aber so prägt sich die Botschaft wenigstens ein. 😉

Fazit

Der Februar war ein thematisch bunt gemixter Lesemonat, in dem zum Glück die guten Leseerlebnisse überwogen. Ich kann alle der von mir gelesenen Romane weiterempfehlen, und unter den Sachbüchern insbesondere „Die 1%-Methode“. Mal schauen, was der März (noch) bringt!

Welche(s) der Bücher kennt ihr schon oder möchtet ihr auch gerne lesen? Schreibt es mir gern in die Kommentare oder schickt mir eine Nachricht.

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